25.12.12

Gesammelte Weihnachtswerke 2012

Ich wäre natürlich alles andere als enttäuscht, wenn ich die Bücher geschrieben hätte die ich dieses Jahr verschenke, aber es ist dann doch nur ein Teil der Geschenke selbst gemacht. Hier die gesammelten Werke.


1. One and only 'Best of Bazinga-Girl'


Drin ist ein buntes Sammelsurium aus Pin-ups der letzten Jahre, Drawemberwerken und sonstigen Bildern. Verschenkt wird es an die Cousine vom Kerl als kleines Dankeschön. Ich hoffe ich schaffe nächstes Jahr endlich einen vernünftigen Pin-Up-Kalender.



2. Geschenkzettelchen



Dieses Jahr ist's ein wenig tierisch bei uns unterm Baum. Ich habe einfach mal meine Zeitungssammlung recycelt und entsprechend zu Kärtchen umgebaut. Ich hoffe das nimmt mir niemand persönlich. Sind ja auch 'Deutschlands schönste Käfer'.


3. Pfundskerl


Diese Idee ist mir bei der Recherche für den Who-Swap begegnet und ich finde sie simpel und gut. Ein mit Reis/Buchweizen gefüllter Wurstoid, der beim Kochen die entsprechenden Seiten des Buches runterdrückt. Ansonsten schlagen ja vor allem Hinten und Vorne ja gerne mal zu und dann steht man dumm da. Und wie viel Grad war's? Keine Ahnung und Teig anne Hände. Ne das is' nix.


4. Doppeltes Leselottchen





Tardis-Grundschnitt (also known as The Quader) ohne die ganzen Fenster und so. Einmal in dezent mit IKEA-Schiffchen für den lesenden Herrn und einmal in verspielter mit Bommelborten-Rest und aus IKEA-Sofia. Die Knöpfchen kaschieren nur die Nahtstelle beim Gummi. Vielleicht sollte ich mir da mal andersfarbiges Band besorgen.



5. Leinenbeutel


Eine Chlorplanscherei im Badezimmer. Spannenderweise ist es diesmal nicht orange geworden, sondern ... grau?! taupe? Ich weiß, auf dem Bild kommt das etwas anders dahei.


6. Marzipan-Kugeln und Company


Einmal mit Nougat gefüllte Marzipanpralinen gewälzt in Schokolade, dann in Schokolade gewälztes Marzipan und aus den Resten an Schokolade dann Pralinen mit zerbröseltem Spekulatius. Nomnom.


7. Risotto-Mischung



 

Nachgebaut von Chefkoch und im Beutelchen verpackt. Bin mal gespannt ob das erfolgreich nachgekocht wird.  

Kommentare:

S-Man hat gesagt…

Fleißig, fleißig.

Ein wenig neidisch bin ich ja schon auf deine Kreativität und vor allem den Willen, Dinge durchzuziehen. Coole Sache, weiter so!

Mortua hat gesagt…

Danke :-3. Selbermachen ist einfach eine grandiose Sache. Egoistischerweise spart man u.a. Geld, kann aber auch Dinge genau so machen wie man es haben will und unter Umständen auch das Prinzip verbessern wenn es nicht so richtig läuft. Klar, man kann vieles wenn nicht gar sogut wie alles mit Geld kaufen, aber irgendwie unterstützt man damit auch einen Prozess der uns immer unselbstständiger macht. Früher konnte jeder* Brot backen, jeder konnte Seife produzieren und anrühren, jeder konnte mühelos zumindest die nötigsten Reperaturen an seinen Klamotten durchziehen oder hat sein Dach reparieren. Klar, die Sachen sind auch um einiges komplexer und schwieriger geworden. Niemand kann alles. Gibt ja schon auch Gründe warum es sich um Ausbildunsberufe oder gar Studien handelt.
Ich bin dafür recht neidisch darauf, dass du dir deinen Rechner derart Untertan machen kannst, dass er dir enorm das Leben erleichtert.

*jeder=eher ein höherer Anteil der Gesellschaft, die Zugang zu dem Wissen und den Ressourcen haben.

S-Man hat gesagt…

Ich liebe es auch, viel zu machen und viel zu lernen. Aber mir fehlen schlicht die Ideen, die du hast. Dafür lerne ich Dinge über neugotische Architektur, auch wenn ich dazu keinen Bock hab.... Scheiß Geocaching :D

Oder eben auch über Hydranten und anderes Gedöns (Openstreetmap). Hobbys eben. Nur halb so schön, wenn man sich dabei nicht weiterbilden kann.

Aber der Vergleich mit dem Brot backen hinkt. Damals konnten die Leute aber nix anderes als ihren Haushalt zu schmeißen. Klar, konnten sie Brot backen und Dächer decken. Aber dafür wussten sie nix über das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

Du weißt, wie man näht und Risotto... macht. Und was Graumulle den ganzen Tag tun. Das konnten die früher nicht. Man kann nicht alles wissen und können. Heute viel weniger als damals. Damals war eben alles viel einfacher und das Weltbild hörte am Hof-Tor auf.

Ich behaupte, dass wir - sofern das gewollt ist - deutlich mehr wissen und können und auch deutlich breiter gefächert, als die Leute damals.

Mortua hat gesagt…

Hm hm hm. Ich denke du hast Recht mit dem Brot. Man weiß halt immer noch das, was man für den Alltag wissen muss. Und das ist heutzutage bestimmt mehr als damals. Man muss halt wissen wie man zur Arbeit kommt, was man Essen mag und wo man das holen kann und wie man es warm bekommt, was tun wenn man arbeitslos ist (hust, im Zweifel lernt man es dann eben), wie man seine Arbeit macht... es gibt mehr zu wissen und weil es mehr zu wissen gibt, kann man unmöglich über alles Bescheid wissen. Man hat auch mehr Zeit heutzutage Wissen anzuhäufen und mehr Zugänge um Wissen anzuhäufen. Angeblich gibt es keinen Menschen mehr mit umfassender Allgemeinbildung weil er dann so oder so noch Wissenslücken hätte. Ich entsinne mich an ein Gespräch indem ein Bekannter mal bedauerte, dass es in der Forschung keine großen Errungenschaften mehr gäbe. Im Endeffekt stimmt es, dass niemand mehr das Penicillin total neu und atemberaubend entdecken wird, allerdings kommen jetzt eben die kleinen atemberaubenden Entdeckungen. Um das Ausmaß dieser Entdeckungen aber würdigen zu wissen, muss man im Thema sein. Wenn du mir sagst es gäbe einen hammergeilen simplen eleganten brillianten neuen Code (örm... als Beispiel), dann wäre das für mich eben so mittelspannend wie für dich die Entdeckung eines ausbleibenden genetischen Effektes bei Hybriden zweier nahverwandten Arten.
... bevor ich zu sehr in Sphären entschwinde:
Was mir fehlt ist wohl das Verständnis für das ausbleibende Verlangen Eigenes zu schaffen und entsprechende Fertigkeiten zu entwickeln, was einige Menschen haben. Du schaffst auch. Ich meine du tingelst durch die Straßen und ergänzt Mappen. Das kann man zwar nicht essen, aber ist doch auch praktisch.

Bezüglich: ,Du bist aber kreativer als ich!' --> Sammle Ideen einfach mal. So mach ich das nämlich auch. Oder guck was dir gefällt und substituiere und addiere und reduziere solange daran herum bis es dir gefällt. Sachen kombinieren die nicht gehen.

S-Man hat gesagt…

Also im Grunde haben wir die gleiche Meinung. Ich sammle und kombiniere genauso wie du. Nur eben völlig anders. Ich sammle Ideen und tralala, lerne Origami und wie man in einem Wartburg Scheiben wechselt, um am Ende einen Cache zu fabrizieren :D

Ich denke auch, dass ein wesentlicher Unterschied zu "damals"(TM) nicht darin besteht, dass man an mehr Wissen rankommt, sondern dass das Erlangen des Wissens aus purem Spaß an der Freude geschehen kann. Ich lerne nun mal wie man Comicfiguren zeichnet, weil es mir Spaß macht. Nicht nur weil ich es im Leben brauche. "Damals"(TM) hatte man Wissen, weil man ohne dieses nicht überlebt hätte...

Ok, jetzt hab ich vergessen, worauf ich hinaus wollte :D

Egal wie: Wir haben mehr Wissen, sowohl weil es geht, als auch weil wir Freude dran haben.... Und so... ach egal :D

Mortua hat gesagt…

Japp tun wir. Eigentlich haben wir oft eine ähnliche Meinung, nur hampeln wir dann so mit unseren Worten herum dass keiner den anderen versteht. Damals(TM)! war es halt anders. Andernorts ist es aber immer noch so wie bei uns Damals(TM)!.