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07.10.15

Darth Phosphor

"Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten."

Zu meinem ScienceFiction-Fantasy-Geburtstag durfte natürlich eine Kostümierung nicht fehlen. Da mich die Sternenflotte wegen groben Unfugs rauswarf, folgte ich der Einladung des Imperators und schloss mich der dunklen Seite an.


Hier habe ich das Leuchten mal weg retuschiert,
damit ihr sehen könnt was man als Sith so trägt.
In meinem Falle eine Kunstleder-Leggings, Docs,
darüber zerupfte Strumpfhosenbeine,
der Echolot-Mantel (selbstgenäht), darunter eine Art Schlauchoberteil,
dazu dann ein Obi und ein Lichtschwert. 
Man bemängelte, dass ich nicht dauernd eine Kapuze trug. 
 

26.09.15

Sith und andere Schurken

Aktuell freue ich mich nicht so wirklich auf meine Party. Und das wo ich mit meinem Geburtstag eh nicht so viel anfangen kann. Dieses Jahr wollte ich ihn nur feiern um Kontakte zu festigen, aber nach einem Stapel Absagen und sonstigen (sozialen) Problemen ist mir fast nicht mehr danach. Egal. Vielleicht wird bis dahin alles gut. Ich hoffe es.

Kostümtechnisch wollte ich zunächst eine Art junge Janeway sein. Allerdings gibt es eine entsprechende Uniform nur in M und sowohl Po als auch Busen von mir sind definitiv Large. Nachdem ich kurz über Khan (Star Trek into darkness) nachdachte, entschied ich mich für einen Sith. 
Bestehende Sith-Charaktere, die mir gefallen, gab es nicht. Also musste ich mir Gedanken über die Quintessenz von Sith-Lords machen und habe mehr oder weniger einen entwickelt. Charly meinte, es wäre weniger die Klamotte als das Gehabe. Da hat sie total Recht. Dabei griff ich primär auf Sachen zurück, die ich bereits hatte und habe mir lediglich noch einen Obi-Gürtel (der taugt natürlich auch für andere Outfits) und ein Lichtschwert dazu geholt. Letzteres reist noch mit der Post zu mir.



Meine Idee auf dem Papier. 
Der Charakter hat nicht meine Figur, weil 
es mir eher egal war. 

 
Der Echolot-Mantel a la Natron sieht in Kombi
mit dem Obi schon einmal sehr nach Samurai-Judo-Jacke aus. 
Ziemlich gut und ziemlich Kriegerisch. 
Dazu noch hohe Stiefel. Was Solides. 

Und ich habe ein wenig mit Farbe gespielt.
Durch die übermalten Augenbrauen verliere
ich ein wenig an Mimik, was mich natürlich 
emotionsärmer wirken lässt. 
Den Lippenkram lasse ich. Zu Amidala und stört beim Essen. 

Den Dekokram werde ich die Woche über basteln. Ich hoffe, ich kriege das noch hin. Zumindest ein paar Kleinigkeiten. Sobald mein Lichtschwert da ist, werde ich natürlich komplette Kostümbilder nachreichen.






13.09.15

TermineTermineTermine

Ich habe jeweils eine Slam-Anfrage aus Köln und aus Frankfurt (am Main) erhalten und zugesagt. Wer mir also mal begegnen mag oder einfach wieder Bock auf einen Slam hat:

ScienceSlam in Köln

9. Oktober


und


ScienceSlam in FfaM

17. Oktober


Ansonsten schält sich allmählich der Alltag aus dem Chaos 'Berufsstart' und ich weiß inzwischen ein wenig wohin und wieso der Hase läuft. 
An Kreativem kann ich jetzt noch meine Geburtstagseinladung aufweisen. 


Da es eine private Party ist, habe ich mich erdreistet und bestehende Charaktere... und Dinger eingebaut. Überraschenderweise war das Kostüm meines Comic-Alteregos als Scherz gedacht, aber inzwischen liege ich damit gar nicht so weit von der Realität entfernt. Mein Kerl will jedoch keine Klischee-Kriegerinnen-Rüstung tragen. Hmpf!



03.11.14

Hear me roar

Halloween ist vorbei und nachdem ich echt erstmals einfach so von fremden Menschen ein Kompliment für meine Mütze bekommen habe, will ich sie hier mal mit einem Beitrag würdigen.
Der Typ im Joker-Kostüm hat sich auch den Arsch abgefreut, als wir als Poison Ivy und Catwoman umme Ecke stolziert kamen.

Mit passender Attitüde. Die Schweißerbrille ist natürlich ein Fashion- Gimmick für 
Cybergoth.

Dazu gab es Top, Peitsche, derbe Stiefel, Umhängetasche, Niedenhandschuhe und Fake-Leder-Leggings. 

Hier seht ihr noch einmal die Peitsche und meine neue Liebe, die Brille.

 Läuft tatsächlich unter Sexspielzeug. 
Wir haben alle sehr gelacht.


 Ich sehe da so eine Ähnlichkeit...

16.10.14

Jetzt gibt es was auf die Mütze

Und zwar Catwoman-Ohren. Es folgt ein äußerst spezielles Tutorial für all die Catwoman-Freaks da Draußen.

Ihr braucht Kunstleder und eine Fliegerhaube. Das hier ist meine. Mein Kunstleder ist eine freundliche Spende und war wohl mal Teil eines Sofa-Muster-Buchs. Daraus schneidet man jedenfalls für jedes Ohr zwei gleich große Dreiecke, die man dann Links auf Links zusammennäht. Ich habe das mit einem dicken Faden gemacht und gleich mehrmals umnäht.

 Hier sieht man es ganz gut. Dabei entsteht so eine Art Frittentüte.
Ist auch nicht weiter tragisch, wenn ein Dreieck etwas kleiner ist. 
Dadurch sind die Kanten automatisch etwas eingebogen. 
Wenn eure Ohren nicht richtig spitz sind, dann kappt die Nahtzugabe an der Stelle
 ein wenig, dann hat das Ohr quasi mehr Platz sich zu entfalten.
 Dann habe ich die Tüte mittig eingeschnitten. 
Durch beide Lagen durch. 

 Dann legt man eine Seite über die andere und schafft so
diese Trichterform. 

Festkleben kann man dies mit Sekundenkleber,
aber dazu muss ich euch gleich noch etwas erzählen.

 Nachdem man also das Ohr an der RICHTIGEN Stelle platziert hat
und der Kleber schnell getrocknet ist (auch an der Fingerkuppe),
sieht man diese Verfärbung. Leider ist es in der Tat so, dass der Kleber
entfärbt. Ich hatte auch schon über Nähen nachgedacht, 
Monsieur über festnieten... 
Aber dann hat man am Ende meine unordentlichen Nähte und mitten
durch eine fette Niete.
Der Kleber hält dafür trotzallem bombig und so habe ich mich einfach...
...für die färbende Wirkung der Schuhcreme entschieden kombiniert mit einem Edding. 

Und schon hat man eine Catwomanmütze. 
Ich werde noch ein bisschen tunen.

Bleiben Sie dran, dann zeige ich Ihnen, wie aus Gewürzgurken einen Bat-Belt zaubern.
Nein, mir fehlt immer noch eine Idee für die Jacke und eine Schweißerbrille oder so etwas. 
 

03.10.14

Eine Peitsche habe ich schon bestellt

Halloween steht an und da die Möglichkeit einer Party besteht, möchte ich gerne ein Kostüm. Nach Austausch mit der Mathematikerin wollen wir als Poison Ivy und Catwoman gehen. Ich bin Catwoman B-).

Jetzt weiß ich, dass es zig Varianten der guten Frau gibt (die Berry-Sache gilt einfach mal NICHT als Catwoman für mich).

Es wird nicht die Michelle Pfeifer. Sie ist großartig, aber das Kostüm ist zu aufwendig und ich will nicht als 100-80-100 Catwoman in Lack herumstampfen.

Sehr mögen tu ich diese hier:
Sie erscheint mir einfach am realistischsten. Ich habe inzwischen so eine gewisses zwiespältiges Verhältnis zu Heldinnen und Highheels. Wenn ich irgendwo praktisch herum klettern will, dann trage ich keine Highheels. Und wenn man sich mal die großartigen Radschlägereien anschaut, tragen die Damen während dessen flache Schuhe. Isse so!
Auf Lack oder Spandex verzichte ich dann auch, aber die Farben greife ich natürlich gerne auf. Das einzige, was mich nervt ist die Mütze. Ich hab ja theoretisch zwei Möglichkeiten.

a) Ich mache hier eine Ausnahme und mache einen auf Retro und trage Maske und Öhrchen.

mir lieber:
b) Ich besorge mir eine Fliegerhaube, der ich Öhrchen annähe und eine Fliegerbrille. Ich bräuchte allenfalls Kunstleder.

Außerdem:
Breiter Ledergürtel, Riemen, Halfter, Tasche... so etwas.
Make-up dann doch ein wenig Michelle Pfeiffer. Bissch Drama darf schon sein.

Ich freue mich wie immer über Tipps und Tricks. Falls jemand noch einen Jacken-Tipp hat, der sehr Catewoman ist: Her damit.





23.02.14

Die erste Regel des Fight Clubs lautet...

Wenn Du auf eine Party gehst, bringe dem Geburtstagskind ein Geschenk mit. 

In meinem Falle habe ich, passend zu meinem Kostüm, einmal Seife gekauft und die Packung angepasst, dann noch das Taschenbuch besorgt (und es ist saugeil und war vor dem Film da) und noch ein schönes veganes Chilli gekocht. 

 Seife und mein Namensschild. Zwar steht im Film
niemals Jack auf dem Schild, aber 'Jacks wütender Blinddarm'
besitzt mehr Symbolkraft.

Den Kuss habe ich nicht hinbekommen, darum quasi
frisch 'danach' mit Kunstblut.

Insgesamt war ich dann noch relativ lädiert. Blaues Auge, welches mir recht gut gelungen ist. Ein leichtes Rinnsal aus der Nase. Und dann noch mit Hilfe des Kunstblutes eine frische Verletzung am Stirnansatz. Das olle an dem Kunstblut ist jedoch die Farbe. Für frisches Blut ist es für meinen Geschmack zu hell. Sieht man vielleicht an dem Verband ganz gut. Aber machste Nix. Auf Zahnschwarz habe ich verzichtet, weil ich nicht wusste wie gut das hält und wenn gut, wie ich das bis Montag wegbekommen könnte.

Erkannt hat man mich übrigens teilweise sogar. Ansonsten natürlich auch eine schöne Möglichkeit ein Gespräch zu beginnen "Und wer bist du?".